Häuser in Cammer

Chroniken zu den ältesten Häusern in Cammer


Alte Schule

Ehemals Haus Nummer 48.

Die Hofakte dazu liegt im Niedersächsischen Staatsarchiv Bückeburg unter K 2 B Nr. 205


Heute Schulbrink Nr. 11

1658

In dieser Zeit gingen die Schüler aus Cammer nach Päpinghausen zur Schule

 

1818

Neubau der Stätte durch Karl Friedrich Buchhorn aus Frille. Seine 3. Frau wurde 1824 Katarina, Margareta Kläsing aus Pr. Frille Nr. 17. Verstorben ist das Ehepaar aber als Besitzer der Neubauerstätte Hackshorst Nr. 5.

 

Bei der Heirat wurde beim Amt Bückeburg die Erbfolge protokolliert (Beiblatt Nr. 62) Erbe soll sein die jüngste Tochter, weil sie als einzige in dem Haus geboren wurde.

 

1838

Die Hofstätte Nr. 48 wurde von der Gemeinde gekauft und es wurde dort eine Schule gegründet.

 

1872

Im Kirchenbuch Frille ist eine Geburt im Haus Nr. 48 vermerkt.

 

1912

Es wurde die Stätte Nr. 48 (alte Schule) im Jahre 1912 von der Gemeinde an Friedrich Brandt von Cammer Nr. 9 verkauft

 

Friedrich Brandt – geb. 04.04.1880

 

Leonore Brandt, geb. Blomberg – von Cammer Nr. 54 (Dorfstraße)

 

 

Kinder:
Friedrich Brandt – geb. 15.02.1908 (vermisst in Russland)

 

Leonore Brandt – geb. 02.08.1909

 

Karl Brandt – geb. 06.01.1912

 

Christine Brandt – geb. 12.04.1913

 

Sophie Brandt – geb. 04.02.1915

 

Heinrich Brandt – geb. 12.08.,1917 – gest. 1919

 

Heinrich Brandt – geb.04.11.1920 – gefallen in Russland

 

Marie Brandt – geb. 25.01.1922

 

Wilhelm Brandt – geb. 06.07.1925

 

 

 

Erbe wurde Willi Brandt mit Ehefrau Marie (geb. Hahne) aus Cammer.

 

 

1966

Im Februar 1966 ist die Hofstelle und das alte Fachwerkhaus abgebrannt.

 

Neuaufbau als Einfamilienhaus von Willi und Marie Brandt

Willi Brandt, geb. 06.07.25 – verstorben 13.09.2014

Marie Brandt, geb. 24.03.1929 – verstorben 01.07.2016

 

2017

Verkauf des Hauses inkl. Grundstück an Vanessa und Sebastian Schmidt

 


Fachwerkhaus „Im Grund“

Das alte Fachwerkhaus „Im Grund“. Leibzucht zum Gebäude von Schering „Kroken“.

Eins der ältesten Gebäude in Cammer, erbaut 1600 - 1700.

Früher Dorfstr. 18, heute Dankeser Straße 26.

 

1898 - 1956

Bis 1898 von den Familien Karl Friedrich Beuke und Jobst Engelking bewohnt

 

Danach Familie Esbaum (bis 1925) und Familie Bornemann (bis 1922)

Christian Bornemann geb. 10.01.1860 – Großvater von Fritz Rösener

Ehefrau Christina (geb.Rodenbeck) geb. am 16.02.1858 – Großmutter von Fritz Rösener

Die Mutter von Fritz Rösener – Luise Bornemann – geb. 18.07.1897 – war die Jüngste von fünf Kindern.

 

Es ist kaum vorstellbar , dass in dem kleinen Haus 2 Familien, zusammen mit 9 Kindern, untergebracht waren.

 

zwischenzeitlich eingetragene Bewohner

 

Friedrich Driftmann, geb. 20.10.1906

Ehefrau Sophie Driftmann , geb. Schwier, geb. 12.01.1904

Pflegekind Werner Schmidt, geb. 09.04.1930 bis 1936

 

dann Christian Schwier geb. 1897

Ehefrau Frieda, geb. Scholz, geb. 25.08.1909 bis 1940

 

dann Anto Schwier, geb. 25.10.1892

Ehefrau Christine, geb. 27.01.1899

Tochter Luise geb. 01.08.1924

Sohn Heinrich geb. 06.07.1937

bis zur Polenzeit 1945

 

dann nach der Polenzeit 1948

Tante Luise Rust bis 1956

 

dann Heinrich Schwier, geb. 06.07.1937 mit Ehefrau bis 1956

 

Danach keine Bewohner mehr, das Gebäude wurde für landwirtschaftliche Maschinen umgebaut.

 


Der Schafstall

Ehemals Gieseckenbrink Nr. 77, jetzt Gieseckenweg 16.

Eins der ältesten Gebäude in Cammer, erbaut 1600 - 1700.

 

Ansicht vom Westgiebel um 1938

Auf dem Foto sind Wilhelm Lohmeier und Ehefrau Christine (geb. Hake)

Ansicht Ostgiebel, 2018

1860 - heute

Das war ein offener Schaftstall und stand noch mitten im Wald. Die Dachkonstruktion (die Sparren) sind aus 60-70 cm dicken, gespaltenen Eichen gefertigt worden.

 

Das Stallgebäude wurde um 1860 zum Teil als Wohnhaus (Haus Nr. 71) ausgebaut und stand zu der Zeit noch im Wald. Erster, eingetragener Bewohner war

 

Karl Brandt, geb. 11.09.1881, und

Ehefrau Eleonore – geborene Hake -, geb. 05.03.1884

Tochter Eleonore, geb. 31.10.1911

Sohn Carl, geb. 05.12.1913

 

Karl Brandt hat die Hausnummer 71 zu seiner Hofstätte (heute Friller Str. 27) mitgenommen und dort ein Haus gebaut. Er hat seine Hofstätte dort vergrößert. Sein Sohn Carl (geb. 05.12.1813) hat einen „Dösker Betrieb“ geführt.

 

Der Schafstall bekam die Haus-Nr. 77. Die Bewohner waren

 

Wilhelm Brüggemann, geb. 05.08.1914

Ehefrau Leonore – geborene Brandt – geb. 31.10.1911

(Tochter des Karl Brandt und Schwester von „Dösker Carl“)

 

Kinder

Gertrud, geb. 01.10.1932

Wilhelm, geb. 24.01.1936

Leni, geb. 31.10.1938

 

Außerdem gab es noch folgende Bewohner im „Schafstall“ - Haus Nr. 77

 

Wilhelm Lohmeier (Brennholzsäger), geb. 19.07.1895

Ehefrau Christine – geborene Hake – geb. 29.11.1895

 

Kinder

Willi geb. 14.08.1922 – gefallen 1941

Christine, geb. 02.01.1920 (Mutter von Rolf Schmidt – Hünenweg 10)

 

Weiterführende Bewohner waren aus der „Linie“ Brüggemann

 

Karl Heinz Panke, geb. 02.05.1930

Ehefrau Gertrud – geborene Brüggemann – geb. 01.10.1932

 

Kinder

Jürgen, geb. 26.10.1953

Gabriele, geb. 30.06.1958 –  heute verheiratete Schäkel

Claudia, geb. 11.01.1961 mit

Tochter Ina Panke, geb. 25.3.1980 und

Sohn Kevin Nenneker , 1geb. 6.09.1993

Andreas, geb. 29.04.1964

 

Claudia Panke hat das Haus übernomen und führt es weiter (Stand 2019)